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Bei den Gesprächen mit den Jugendlichen wurden viele aktuelle Themen diskutiert. Foto: Bundesregierung/Christina Czybik Im Rahmen des jährlich stattfindenden EU -Projekttages an Schulen hat Bundeskanzler Friedrich Merz das Carolus-Magnus-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Marsberg (Nordrhein-Westfalen) besucht – und hat sich dort den Fragen der Schülerinnen und Schüler gestellt. Im Mittelpunkt standen aktuelle euro...
Bei den Gesprächen mit den Jugendlichen wurden viele aktuelle Themen diskutiert. Foto: Bundesregierung/Christina Czybik Im Rahmen des jährlich stattfindenden EU -Projekttages an Schulen hat Bundeskanzler Friedrich Merz das Carolus-Magnus-Gymnasium im nordrhein-westfälischen Marsberg (Nordrhein-Westfalen) besucht – und hat sich dort den Fragen der Schülerinnen und Schüler gestellt. Im Mittelpunkt standen aktuelle europäische und internationale Themen, die die Jugendlichen direkt ansprachen. Auch Regierungssprecher Stefan Kornelius und seine Stellvertreter, Steffen Meyer und Sebastian Hille, sind im Rahmen des EU -Schulprojekttages an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen zu Gast. Kern der Besuche ist ein offener Austausch mit den jungen Menschen über ihre Sichtweisen, Hoffnungen und Perspektiven auf Europa und die Welt. Schnell wurde deutlich, dass Kanzler Merz eine klare Meinung vertritt: Einen schnellen EU -Beitritt der Ukraine bezeichnete er als unrealistisch. Die von Präsident Wolodymyr Selenskyj angestrebten Zielmarken von 2027 oder 2028 seien nicht machbar. „Wir können in die Europäische Union kein Land aufnehmen, das im Krieg ist“, erklärte der Bundeskanzler. Neben einem stabilen Friedenszustand nannte er weitere Voraussetzungen wie Rechtsstaatlichkeit, Korruptionsbekämpfung und offene Grenzen – Voraussetzungen, die Zeit bräuchten. Zugleich warnte der Bundeskanzler aber davor, die Ukraine politisch zu isolieren. Die EU müsse glaubwürdige Perspektiven bieten, besonders falls ein Friedensschluss territoriale Zugeständnisse erfordere. „Das muss glaubwürdig von uns beantwortet werden “ , betonte er. Auf dem jüngsten EU -Gipfel habe er deshalb Vorschläge für eine schrittweise Integration eingebracht. Dazu gehöre etwa, ukrainische Vertreterinnen und Vertreter ohne Stimmrecht in EU -Institutionen einzubinden. Diese Ideen seien auf „überraschend große Zustimmung“ gestoßen, so der Kanzler. Ein weiteres Thema war unter anderem die Rolle der Vereinigten Staaten im Iran-Konflikt. In der Diskussion mit den Schülerinnen und Schülern äußerte Merz Zweifel daran, dass die USA , den Krieg im Iran rasch beenden könne. Die USA seien „ ohne jede Strategie in diesen Krieg gegangen“ und die Lage sei inzwischen ziemlich „vertrackt“ – mit spürbaren Folgen auch für die deutsche Wirtschaft. Deutschland halte dennoch an seinem Angebot fest, sich mit Minensuchbooten an der Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen – vorausgesetzt, dass die Kampfhandlungen enden, betonte der Bundeskanzler. Marsberg, 27. April 2026: Der EU-Projekttag ist ein Erfolgsprojekt. Seit 2007 besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen, um über Europa zu diskutieren. Nicht nur der Bundeskanzler beteiligte sich, auch Kabinettsmitglieder bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentariern suchten den Austausch in den Schulen. Die Schülerinnen und Schüler stellten Bundeskanzler Merz zunächst verschiedene Europa-Projekte vor. Auf die Bühne der Aula sprach der Bundeskanzler mit den Schülerinnen und Schülern – unter anderem über ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs. Hierfür ist für den Bundeskanzler eine stärkere Einbindung der Ukraine in die Europäische Union eine wichtige Voraussetzung. Die Jugendlichen stellten viele Fragen, auch über aktuelle weltweite Konflikte, die ihnen Sorgen bereiten. Das Ziel des EU -Schulprojekttages ist es, Schülerinnen und Schüler für Europa zu begeistern. Das stand auch im Fokus beim Gespräch mit dem ersten Regierungssprecher Stefan Kornelius. Er war bei der 11. Jahrgangsstufe des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in München zu Gast. Demokratisches Zusammenleben und eine starke EU entscheiden über unsere Zukunft – das betonte Stefan Kornelius beim EU -Schulprojekttag. Ebenfalls am Montag besuchte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer die Ruth-Cohn-Schule in Berlin. Bei einem Rundgang mit der Schulleiterin und dem Schülersprecher verschaffte er sich einen Eindruck von dem Oberstufenzentrum und verweilte kurz im Spielraum der Bibliothek. Steffen Meyer besprach mit den jungen Menschen auch Informationsquellen und wies auf die Social Media-Kanäle der Bundesregierung hin. In einem Gespräch sprachen die Schülerinnen und Schüler über Fragen von den Spritpreisen über die schwierige Wohnsituation bis hin zu Demonstrationen und Frauenrechten. Marsberg, 27. April 2026: Der EU-Projekttag ist ein Erfolgsprojekt. Seit 2007 besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen, um über Europa zu diskutieren. Nicht nur der Bundeskanzler beteiligte sich, auch Kabinettsmitglieder bis hin zu Landes- oder Europa-Parlamentariern suchten den Austausch in den Schulen. Die Schülerinnen und Schüler stellten Bundeskanzler Merz zunächst verschiedene Europa-Projekte vor. Auf die Bühne der Aula sprach der Bundeskanzler mit den Schülerinnen und Schülern – unter anderem über ein mögliches Ende des russischen Angriffskriegs. Hierfür ist für den Bundeskanzler eine stärkere Einbindung der Ukraine in die Europäische Union eine wichtige Voraussetzung. Die Jugendlichen stellten viele Fragen, auch über aktuelle weltweite Konflikte, die ihnen Sorgen bereiten. Das Ziel des EU -Schulprojekttages ist es, Schülerinnen und Schüler für Europa zu begeistern. Das stand auch im Fokus beim Gespräch mit dem ersten Regierungssprecher Stefan Kornelius. Er war bei der 11. Jahrgangsstufe des Käthe-Kollwitz-Gymnasiums in München zu Gast. Demokratisches Zusammenleben und eine starke EU entscheiden über unsere Zukunft – das betonte Stefan Kornelius beim EU -Schulprojekttag. Ebenfalls am Montag besuchte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer die Ruth-Cohn-Schule in Berlin. Bei einem Rundgang mit der Schulleiterin und dem Schülersprecher verschaffte er sich einen Eindruck von dem Oberstufenzentrum und verweilte kurz im Spielraum der Bibliothek. Steffen Meyer besprach mit den jungen Menschen auch Informationsquellen und wies auf die Social Media-Kanäle der Bundesregierung hin. In einem Gespräch sprachen die Schülerinnen und Schüler über Fragen von den Spritpreisen über die schwierige Wohnsituation bis hin zu Demonstrationen und Frauenrechten. Der EU ‑Projekttag bringt jedes Jahr rund um den Europatag Politikerinnen und Politiker in Schulen, um mit Jugendlichen über Europa zu sprechen. Ziel ist es, Interesse an der EU zu wecken und politische Zusammenhänge verständlich zu machen. Das Format wurde 2007 während der deutschen EU ‑Ratspräsidentschaft eingeführt. Schulen können die Veranstaltungen flexibel gestalten, vor Ort oder digital. Laut Bundesregierung stärkt der Projekttag das europäische Bewusstsein junger Menschen spürbar. per E-Mail teilen, Europa im Klassenzimmer: Kanzlerbesuch am Carolus-Magnus-Gymnasium per Facebook teilen, Europa im Klassenzimmer: Kanzlerbesuch am Carolus-Magnus-Gymnasium per Threema teilen, Europa im Klassenzimmer: Kanzlerbesuch am Carolus-Magnus-Gymnasium E-Mail per E-Mail teilen, Europa im Klassenzimmer: Kanzlerbesuch am Carolus-Magnus-Gymnasium Facebook per Facebook teilen, Europa im Klassenzimmer: Kanzlerbesuch am Carolus-Magnus-Gymnasium Threema per Threema teilen, Europa im Klassenzimmer: Kanzlerbesuch am Carolus-Magnus-Gymnasium WhatsApp per Whatsapp teilen, Europa im Klassenzimmer: Kanzlerbesuch am Carolus-Magnus-Gymnasium X per X teilen, Europa im Klassenzimmer: Kanzlerbesuch am Carolus-Magnus-Gymnasium Link kopieren