„Es gibt im 21. Jahrhundert für junge Frauen so viele Möglichkeiten wie nie zuvor“, sagte Kanzler Merz. Foto: Bundesregierung/Xander Heinl Bundeskanzler Friedrich Merz hat zwanzig Schülerinnen aus drei Berliner Schulen zur Auftaktveranstaltung des Girls’ Day im Kanzleramt empfangen. Dort hatten die Mädchen und jungen Frauen durch einen Technikparcours die Möglichkeit, spielerisch unterschiedliche MINT -Berufsbilder k...
„Es gibt im 21. Jahrhundert für junge Frauen so viele Möglichkeiten wie nie zuvor“, sagte Kanzler Merz. Foto: Bundesregierung/Xander Heinl Bundeskanzler Friedrich Merz hat zwanzig Schülerinnen aus drei Berliner Schulen zur Auftaktveranstaltung des Girls’ Day im Kanzleramt empfangen. Dort hatten die Mädchen und jungen Frauen durch einen Technikparcours die Möglichkeit, spielerisch unterschiedliche MINT -Berufsbilder kennenzulernen. Im Anschluss stellten die jungen Teilnehmerinnen Bundeskanzler Friedrich Merz die verschiedenen Stationen des Technikparcours vor. Die Schülerinnen zeigten dem Kanzler unter anderem eine Rennbahn mit einem autonom gesteuerten Fahrzeug. Außerdem demonstrierten sie verschiedene KI -Anwendungen und erklärten, wie Cyber angriffe entstehen und wie sie verhindert werden können. Der Kanzler warb dafür, dass mehr junge Frauen MINT -Berufe ergreifen. Denn diese Bereiche würden immer wichtiger für die Unternehmen in Deutschland. „Wir können auf euch nicht verzichten, gerade in den technischen Berufen“, sagte Merz an die jungen Frauen gerichtet. Zugleich sprach sich der Bundeskanzler auch für mehr junge Männer in sozialen Berufen aus: Veranstaltungen wie der Girls’ Day und Boys’ Day sollen helfen, Rollenbilder zu überwinden und „dafür zu sorgen, dass wir unser Potenzial, das wir in Deutschland haben, besser ausschöpfen.“ Der „Girls’ Day - Mädchenzukunftstag “ findet im Jahr 2026 am 23. April statt. Es ist eines der größten Berufsorientierungsprojekte für Schülerinnen weltweit, mit dem Ziel, mehr Mädchen für technisch-naturwissenschaftliche Berufe zu begeistern – Berufe in Branchen, die traditionell von Männern dominiert werden. Parallel zum Girls’ Day findet seit 2011 auch der bundesweite Boys’ Day statt, bei dem Schüler die Möglichkeit haben, soziale, erzieherische oder pflegerische Berufe zu entdecken. Berlin, 22. April 2026: In diesem Jahr empfing der Kanzler zwanzig Schülerinnen aus drei Berliner Schulen im Bundeskanzleramt – zur Auftaktveranstaltung zum bundesweiten Girls’Day , der am 23. April stattfindet. Seit über 20 Jahren eröffnet der amtierende Bundeskanzler oder die amtierende Bundeskanzlerin gemeinsam mit der Initiative D21 den Girls’Day . Damit wird die Bedeutung des Aktionstags unterstrichen, der Mädchen ermutigt, ihre beruflichen Möglichkeiten jenseits klassischer Rollenbilder zu entdecken und neue Wege in MINT -Berufe zu gehen. Im Mittelpunkt des Auftaktprogramms stand ein interaktiver Parcours , an dem fünf Mitgliedsorganisationen der Initiative D21 (Fsas Technologies , die Bundesdruckerei, HiSolutions , IBM und Pfeifer & Langen) praxisnahe Einblicke in unterschiedliche MINT -Berufe gaben. Die Schülerinnen konnten dabei selbst ausprobieren, Fragen stellen und Technik unmittelbar erleben. In seiner Begrüßungsrede sprach sich der Bundeskanzler gegen ein zu enges Rollenverständnis aus: „Ich werbe nicht nur dafür, dass junge Frauen in die technischen Berufe gehen, ich werbe auch dafür, dass junge Männer in die sozialen Berufe gehen.“ Eindringlich appellierte der Kanzler an die jungen Frauen und Mädchen, auch mehr Berufe aus dem MINT -Bereich zu ergreifen: „ Wir können auf euch nicht verzichten, gerade in den technischen Berufen. Ich werbe sehr dafür, dass wir das gemeinsam besser machen in Deutschland!“ Berlin, 22. April 2026: In diesem Jahr empfing der Kanzler zwanzig Schülerinnen aus drei Berliner Schulen im Bundeskanzleramt – zur Auftaktveranstaltung zum bundesweiten Girls’Day , der am 23. April stattfindet. Seit über 20 Jahren eröffnet der amtierende Bundeskanzler oder die amtierende Bundeskanzlerin gemeinsam mit der Initiative D21 den Girls’Day . Damit wird die Bedeutung des Aktionstags unterstrichen, der Mädchen ermutigt, ihre beruflichen Möglichkeiten jenseits klassischer Rollenbilder zu entdecken und neue Wege in MINT -Berufe zu gehen. Im Mittelpunkt des Auftaktprogramms stand ein interaktiver Parcours , an dem fünf Mitgliedsorganisationen der Initiative D21 (Fsas Technologies , die Bundesdruckerei, HiSolutions , IBM und Pfeifer & Langen) praxisnahe Einblicke in unterschiedliche MINT -Berufe gaben. Die Schülerinnen konnten dabei selbst ausprobieren, Fragen stellen und Technik unmittelbar erleben. In seiner Begrüßungsrede sprach sich der Bundeskanzler gegen ein zu enges Rollenverständnis aus: „Ich werbe nicht nur dafür, dass junge Frauen in die technischen Berufe gehen, ich werbe auch dafür, dass junge Männer in die sozialen Berufe gehen.“ Eindringlich appellierte der Kanzler an die jungen Frauen und Mädchen, auch mehr Berufe aus dem MINT -Bereich zu ergreifen: „ Wir können auf euch nicht verzichten, gerade in den technischen Berufen. Ich werbe sehr dafür, dass wir das gemeinsam besser machen in Deutschland!“ Ich will erst einmal den Schülerinnen ein ganz herzlich Willkommen im Bundeskanzleramt sagen. Ich freue mich sehr, dass wir uns heute sehen und dass wir diese Veranstaltung anlässlich des Girl’s Day 2026 heute hier sozusagen im Kanzleramt beginnen dürfen. Es ist ja vielleicht bei euch allen angekommen: Es hat eine Mondmission gegeben. Wer hat sie gesehen? Wer hat mitgefiebert? Ja, also jedenfalls die meisten. Die ganze Mission hieß wie? Zurufe: Artemis 2 Man sagt, es sei eine bemannte Raumfahrtmission gewesen. Was ist daran falsch? Zuruf: Es waren auch Frauen dabei. Nein, nicht Frauen; es war eine dabei; immerhin. Es war also eine Frau dabei. Es war die amerikanische Physikerin Christina Koch oder „ Coach “, wie man in Amerika sagt, eine Astronautin, Physikerin und Elektroingenieurin. Wer von euch hat vor, in einen dieser Bereiche zu gehen? Elektrotechnik? Nein. Physik? Nein. Vielleicht doch! Ich wollte einfach gerne diese Mission zum Anlass nehmen, einmal zu sagen, – und sie ist übrigens sicher wieder auf der Erde gelandet – : Es gibt im 21. Jahrhundert für junge Frauen so viele Möglichkeiten wie nie zuvor, aber wir müssen mehr für die sogenannten MINT -Berufe werben, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik. Diese Bereiche werden immer wichtiger, auch für unser Land. Sie werden immer wichtiger für die Unternehmen in Deutschland. Wenn ihr euch nicht, wenn sich diese Generation junger Frauen, junger Mädchen nicht auf den Weg macht, auch mehr Berufe aus den technischen Bereichen zu erlernen – sei es im Handwerk, sei es in den akademischen Berufen –, dann fehlt uns etwas in Deutschland. Deswegen will ich aus meiner Sicht ganz einfach einmal sagen: Wir können auf euch nicht verzichten, gerade in den technischen Berufen. Ich werbe sehr dafür, dass wir das gemeinsam besser machen in Deutschland! Es gibt übrigens umgekehrt auch bei den Jungs immer noch einige Defizite. Die Jungs sind viel zu selten in den sozialen Berufen tätig, viel zu wenig in den Berufen, die so klassische Frauenberufe sind. Deswegen wollen wir auch ein bisschen mehr über das Rollenverständnis reden. Ich werbe nicht nur dafür, dass junge Frauen in die technischen Berufe gehen, ich werbe auch dafür, dass junge Männer in die sozialen Berufe gehen und dass wir da besser werden in Deutschland. Ich glaube, da haben wir noch eine Menge vor uns, und deswegen machen wir den Girls' Day , und deswegen machen wir auch den Boys' Day . Wir machen beides. Wir werben für das eine wie für das andere, und beides soll ein bisschen helfen, dieses Rollenbild ein bisschen zu überwinden und dafür zu sorgen, dass wir unser Potenzial, das wir in Deutschland haben, besser ausschöpfen. Das technische Potenzial ist bei euch riesengroß. Es gibt tolle Vorbilder. Es gibt Frauen, die in vielen Bereichen Pioniergeschichte geschrieben haben, bis in unsere Tage hinein. Jetzt ist es Christina Koch . In diesem Sinne also herzlich willkommen! Ich freue mich, dass wir gleich einmal diesen kleinen Parcours miteinander besuchen oder abgehen werden und dass ich ihn kennenlerne. Aber ich will zunächst noch einmal eine kleine ehrenvolle Aufgabe erfüllen. Es hat nämlich unter euch eine Schätzfrage gegeben, die heute Morgen beantwortet werden sollte. Zur Erinnerung, die Frage war: Wie viel Prozent aller Auszubildenden in MINT -Berufen in Deutschland waren im Schuljahr 2024/2025 weiblich? Die Antwort ist: 14,1 Prozent, verdammt wenig. Damit ist auch klar, wer gewonnen hat. Es ist die Kleine – ich glaube, du bist das –, Rama Abo Alnar. Wie viel hast du geschätzt? Zuruf: 13,5! Genau, also noch ein bisschen schlechter. Aber ich gratuliere! Der Gutschein ist einer für einen Besuch im Verstehbahnhof in Fürstenberg an der Havel. Wenn du willst, nimm gerne auch noch andere mit zu diesem Besuch. Schaut euch das an. Aber 13,5 oder, tatsächlich, 14,1 Prozent, das ist zu wenig! Deswegen sind wir heute hier und versuchen ein bisschen Werbung für Frauen in technischen Berufen zu machen. Das ist der Preis. Herzlichen Glückwunsch! per E-Mail teilen, „Wir können auf euch nicht verzichten“ per Facebook teilen, „Wir können auf euch nicht verzichten“ per Threema teilen, „Wir können auf euch nicht verzichten“ E-Mail per E-Mail teilen, „Wir können auf euch nicht verzichten“ Facebook per Facebook teilen, „Wir können auf euch nicht verzichten“ Threema per Threema teilen, „Wir können auf euch nicht verzichten“ WhatsApp per Whatsapp teilen, „Wir können auf euch nicht verzichten“ X per X teilen, „Wir können auf euch nicht verzichten“ Link kopieren